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	<title>Anwalt Berlin Blog &#187; Testament</title>
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		<title>Testamente erstellen &#8211; die häufigsten Fehler!</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Jun 2009 07:35:47 +0000</pubDate>
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<p><strong>Testamente erstellen &#8211; die häufigsten Fehler!</strong></p>
<p style="text-align: center;"><em><a href="http://www.anwalt-berlin-blog.de?goto=73611b7da50ef5d97dd632cdf18b35cf"title="Rechtsanwalt Berlin Marzahn"  rel="nofollow">Rechtsanwalt Berlin Marzahn</a></em></p>
<p>Das <strong>Erbrecht </strong>ist ein<em> umfangreiches Rechtsgebiet</em>. Bei der Erstellung eines <strong>Testamentes</strong> sind dementsprechend auch diverse <strong>Kriterien </strong>zu beachten. Hier die <strong>häufigsten Irrtümer </strong>bei der <em><span style="text-decoration: underline;">Erstellung eines Testamentes:</span></em></p>
<p><strong>1. Testament am Computer geschrieben + unterschrieben</strong></p>
<p><strong>Heutzutage </strong>fertigt man ja diverse <strong>Dokumente </strong>am <strong>Computer</strong> an, unterschreibt diese und schon ist die <strong>Erklärung</strong>/ <strong>Willenserklärung </strong>fertigt ( z.B. Kündigungen, Arbeitsverträge etc.). Wer so ein <strong><em>Testament </em></strong>erstellt, hat schlechte Karten, besser dessen <strong>Erben</strong>, denn diese werden sich um die <strong>Erbschaft </strong>&#8220;schlagen&#8221; müssen, da das <em>Testament </em>nichtig ist!</p>
<p>Solche Fälle kommen in der <strong>Praxis</strong> immer noch häufig vor!</p>
<p>Das <strong>Testament </strong>muss entweder beim <strong>Notar </strong>oder <span style="text-decoration: underline;">komplett </span><strong>handschriftlich </strong>gefertigt werden.</p>
<p>Ist dies <span style="text-decoration: underline;">nicht </span>der Fall, weil zum Beispiel das <strong>Testament </strong>mit der <strong>Schreibmaschine </strong>oder am <strong>Computer </strong>gefertigt wurde, dann ist das gesamte <em>Testament </em>nichtig und nicht nur der nicht <em>handschriftliche Teil</em>.</p>
<p>Dann gilt die <strong>Rechtslage</strong>, die ohne <strong>Testament </strong>geltend würde und dies ist meist die <em>gesetzliche Erbfolge</em> (es sei denn es gibt noch ein anderes, altes Testament).</p>
<p><strong>2. mehrere Testamente, die nicht datiert sind</strong></p>
<p>Es kommt vor, dass der <strong>Erblasser </strong>seinen Willen ändert. Dies kann viele <strong>Ursachen </strong>haben. Dies macht man richtig so, dass man Bezug auf das alte <span style="text-decoration: underline;">Testament </span>nimmt und dieses <em>widerruft </em>und dann im gleichen <strong>Schriftstück </strong>den neuen &#8220;<em>letzten Wille</em>n&#8221; aufschreibt. Das alte Testament kann auch vernichtet werden, wobei aber ein Hinweis darauf hilfreich ist.</p>
<p>Das <strong>Problem </strong>ist aber, dass wenn man ein neues <strong>Testament </strong><em>errichtet </em>und das alte nicht aufhebt und beide <strong>Testamente </strong>auch nicht datiert sind. Dann weiß nämlich der <strong>Erbe/ die Erben</strong> und das <strong>Nachlassgericht </strong>schon gar nicht, welches <strong>Testament </strong>nun gelten soll. Hier sind ebenfalls <strong>Streitigkeiten </strong>um den <strong>Nachlass </strong>vorprogrammiert.</p>
<p>3.  <strong>die Enterbung im Testament</strong></p>
<p><strong>&#8220;Ich enterbe meinen Sohn!</strong>&#8220;. Was heißt dies? Der <strong>Erblasser </strong>meinte bestimmt, dass sein <strong>Sohn </strong>nun gar <span style="text-decoration: underline;">nichts</span> mehr bekommt. Dies ist aber falsch. Es liegt hier zwar eine <strong>Enterbung </strong>vor, aber auch der <strong>Enterbte </strong>hat noch einen <strong>Anspruch</strong>, nämlich seinen <strong>Anspruch</strong> auf <strong>Zahlung </strong>des <strong>Pflichtteils</strong>.</p>
<p>Die völlig <strong>Enterbung </strong>ist die sog. <strong>Pflichtteilsentziehung</strong>; hier bekommt der &#8220;<em>Erbe</em>&#8221; nichts. Allerdings ist dies nur in ganz engen <strong>Grenzen</strong> möglich, z.B. wenn der <strong>Erbe </strong>den <strong>Erblasser </strong>nach dem Leben trachtet.</p>
<p><strong>4. es wird gar kein Testament errichtet</strong></p>
<p>Dies kann häufig auch ein <strong>Fehler</strong> sein, da dann meist eine <strong>Erbengemeinschaft</strong> gebildet wird (Ehepartner + Kinder z.B.), die nun selbst &#8211; entsprechend der <strong>Erbquoten</strong> &#8211; sich auseinandersetzen muss. Hört sich kompliziert an? Ist es auch und vor allem dauert dies lange. Durch ein <strong>Testament </strong>kann dies umgangen werden. Die Abwicklung geht dann einfacher und der <strong>Erblasser </strong>kann genau bestimmen, wer was erhalten soll.</p>
<p><a href="http://www.anwalt-berlin-blog.de?goto=36ba60077adf8e19d5c7b771852d39cd"title="Erbrecht Berlin - Rechtsanwalt"  rel="nofollow">Rechtsanwalt Martin &#8211; Thema Erbrecht Berlin</a></p>
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