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	<title>Anwalt Berlin Blog &#187; Familienrecht</title>
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		<title>Was ist der Unterschied zwischen Prozesskostenhilfe und Verfahrenskostenhilfe?</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Nov 2009 05:57:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		</div>
<p><strong>Was ist der Unterschied zwischen Prozesskostenhilfe und Verfahrenskostenhilfe?</strong></p>
<p>Häufig hört man jetzt &#8211; in Familiensachen &#8211; dass ein Antrag auf Verfahrenskostenhilfe zu stellen ist. Früher gab es doch Prozesskostenhilfe? Was ist der Unterschied zwischen den beiden Staatshilfen?</p>
<p><strong>Verfahrenskostenhilfe</strong></p>
<p>Als sich der Gesetzgeber dafür entschied das Familienprozessrecht zu reformieren, wurde auch die Entscheidung getroffen, die Prozesskostenhilfe &#8211; in diesen Familiensachen &#8211; in Verfahrenskostenhilfe umzubenennen. Der Grund dafür dürfte wohl der gewesen sein, dass in Familiensachen richtigerweise eben Verfahren laufen und keine Prozesse (Klageverfahren). Die Umbenennung an sich von Prozess- und in Verfahrenskostenhilfe ist zunächst nur eine begriffliche Änderung.</p>
<p><strong>Prozesskostenhilfe</strong></p>
<p>Völlig inhaltslos ist die Änderung aber nicht, denn auch für die Verfahrenskostenhilfe wurde einige Besonderheiten und neue Bestimmungen getroffen (für Einzelfälle). Aber auch wie bisher müssen für die Verfahrenskostenhilfe 3 Voraussetzungen vorliegen:</p>
<ul>
<li>schlechte finanzielle Verhältnisse</li>
<li>keine Mutwilligkeit (also kein völlig sinnloser Prozess)</li>
<li>Erfolgsaussichten</li>
</ul>
<p><a href="http://www.anwalt-berlin-blog.de?goto=79dd13a2d9b16534c1711e96b6ec82aa"title="Anwalt Berlin - Rechtsanwalt"  rel="nofollow">Anwalt Berlin &#8211; Rechtsanwalt A. Martin</a></p>
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		<title>Haften die Ehepartner für alle Schulden gemeinsam?</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Jul 2009 07:55:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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			</a>
		</div>
<h2><span>Haften die Ehepartner für alle Schulden gemeinsam?</span></h2>
<p>Man hört oft, dass die Eheleute immer gemeinsame Schulden haben. Nach der Trennung und der Scheidung müssen dann diese Schulden getilgt werden.</p>
<p><strong>die Zugewinngemeinschaft und die Schulden</strong></p>
<p>Wird kein Ehevertrag geschlossen, dann befinden sich die Eheleute im Güterstand der Zugewinngemeinschaft. Dies ist in Deutschland der gesetzliche Güterstand. In der Zugewinngemeinschaft haftet im Normfall jeder Ehegatte für die eigenen Schulden. In Bezug auf angeschafften Hausrat kann etwas anderes gelten.</p>
<p><strong>Ansonsten gilt der Grundsatz : jeder haftet für seine Schulden!</strong></p>
<p><strong>Kredite &#8211; Banken  - Kfz und Grundstücke</strong></p>
<p><span>In der Praxis ist es aber manchmal so, dass Kredite, z.B. für ein Grundstück oder Kfz gemeinsam aufgenommen werden. Hier haften beide Ehepartner gemeinsam als sog. Gesamtschuldner. Der Grund liegt aber nicht in der Eheschließung &#8211; auch nicht miteinander verheiratete Personen, die gemeinsam ein Grundstück kaufen haften zusammen &#8211; sondern in den Verträgen mit der Bank. Von daher sollte man sich diese Verträge genau anschauen. </span></p>
<p><span>Mehr Informationen über </span><a href="http://www.anwalt-berlin-blog.de?goto=5819d2f17d1d8821ad719a7725549296"title="Irrtümer im Familienrecht"  rel="nofollow">häufige Irrtümer in Familienrecht</a><span> finden Sie auf meiner Internetseite </span><a href="http://www.anwalt-berlin-blog.de?goto=79dd13a2d9b16534c1711e96b6ec82aa"title="Rechtsanwalt"  rel="nofollow">www.anwalt-martin.de</a><span>.</span></p>
<p><a href="http://www.anwalt-berlin-blog.de?goto=f93eebe7d922994c1ec2cec294b8ca48"title="Rechtsanwalt Familienrecht Berlin"  rel="nofollow">Rechtsanwalt A. Martin &#8211; Familienrecht Berlin</a></p>
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		<title>Sorgerecht bekommen- einfach oder schwer?</title>
		<link>http://www.anwalt-berlin-blog.de/2009/06/sorgerecht-bekommen-einfach-oder-schwer/</link>
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		<pubDate>Sun, 14 Jun 2009 11:24:10 +0000</pubDate>
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<p><strong><a href="http://www.anwalt-berlin-blog.de?goto=ce8e29366e7171ef0be934fd03ea848a"title="Sorgerecht Berlin"  rel="nofollow">Sorgerecht bekommen- einfach oder schwer?</a></strong></p>
<p>Häufig kommt es bei einer Trennung von Eheleuten oder Lebenspartnern zum Streit, wie es nun mit den Kindern weitergehen soll. Hier wird viel verwechselt und Begriffen, wie Sorgerecht und Aufenthaltsbestimmungsrecht durcheinander gebracht.</p>
<p><strong>gemeinsames Sorgerecht</strong></p>
<p>Ist der Kind während der Ehe geboren bleibt es auch nach der Trennung bei der gemeinsamen Sorge. Falsch ist die Vorstellung, dass man das Sorgerecht gerichtlich regeln muss, wenn man klärt, bei welchen Elternteil die Kinder verbleiben sollen. Ein Elternteil kann ohne Probleme die Kinder oder das Kind bei sich haben ohne das die gemeinsame Sorge aufgehoben werden muss. Über wichtige Belange ist dann der andere Ehepartner zu informieren und kann dann mitentscheiden (Schulwechsel, Operationen etc.).</p>
<p><strong>Aufenthaltsbestimmungsrecht</strong></p>
<p>Das Aufenthaltsbestimmungsrecht ist ein Teil des Sorgerechts. Auch hierüber muss nicht zwingend entschieden werden, wenn sich die Eheleute einig sind. Eine Entscheidung ist dann nötig, wenn der Aufenthalt der Kinder streitig ist. Häufig hat der Ehepartner, bei dem sich die Kinder befinden Angst, dass ihm der andere Ehepartner später die Kinder wegnimmt und das Aufenthaltsbestimmungsrecht beantragt. Diese Angst ist meist unbegründet, da &#8211; je länger die Kinder bei einem Elternteil sind &#8211; um so schwieriger ist es für den anderen Ehepartner dann später das Aufenthaltsbestimmungsrecht einzuklagen.</p>
<p><a href="http://www.anwalt-berlin-blog.de?goto=d3778ee424dd67364de08dc83b151b3a"title="Rechtsanwalt Berlin"  rel="nofollow">Rechtsanwalt Andreas Martin &#8211; Berlin</a></p>
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		<item>
		<title>Beratung Scheidung und Trennung- Was sind die häufigsten Fragen?</title>
		<link>http://www.anwalt-berlin-blog.de/2009/06/beratung-scheidung-was-sind-die-haeufigsten-fragen/</link>
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		<pubDate>Mon, 08 Jun 2009 03:47:21 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Beratung Scheidung und Trennung- Was sind die häufigsten Fragen?]]></description>
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		</div>
<p><strong>Beratung Scheidung &#8211; Was sind die häufigsten Fragen?</strong></p>
<p>Mandanten, die sich in Bezug auf Scheidung und Trennung beraten lassen, fragen häufig:</p>
<p><strong>1. Wer muss aus der Ehewohnung ausziehen?</strong></p>
<p><strong>Antwort:</strong> <strong>Keiner</strong>. Die <strong>Ehewohnung </strong>können beide <strong>Ehepartner </strong>nutzen. Keiner muss diese verlassen; <span style="text-decoration: underline;">Ausnahme Gewaltschutz</span>.</p>
<p> </p>
<p><strong>2. Ab wann kann man sich scheiden lassen?</strong></p>
<p><strong>Antwort</strong>: Im Normalfall nach <strong>wenigstens </strong>einem <strong>Jahr </strong><strong>Trennung</strong>.</p>
<p> </p>
<p><strong>3. Ist eine Trennung in der gemeinsamen Wohnung möglich?</strong></p>
<p><strong>Antwort</strong>: Ja, aber nur bei der <strong>tatsächlichen Trennung </strong>von &#8220;Tisch und Bett&#8221;. Dies ist schwer durchzusetzen bzw. durchzuhalten.</p>
<p> </p>
<p><strong>4.  Welche Unterlagen braucht man für einen Scheidungsantrag?</strong></p>
<p><strong>Antwort</strong>: Die <strong>Heiratsurkunde </strong>und die <strong>Geburtsurkunden </strong>der Kinder.</p>
<p> </p>
<p><strong>5. Wie lange dauert die Scheidung?</strong></p>
<p><strong>Antwort</strong>: Wenigstens ein <em>halbes Jahr</em>.</p>
<p> </p>
<p><strong>6. Bekommt man Prozesskostenhilfe für den Scheidungsantrag?</strong></p>
<p><strong>Antwort</strong>: Wenn die<strong> finanziellen Verhältnisse</strong> schlecht sind, sind die <strong>Chancen </strong>für die <strong>Gewährung der PKH </strong>hoch.</p>
<p> </p>
<p><strong>7. Können beide Ehepartner <span style="text-decoration: underline;">einen </span>Anwalt beauftragen?</strong></p>
<p><strong>Antwort</strong>: <strong>Nein</strong>, <span style="text-decoration: underline;">nur einer</span> kann einen <strong>Anwalt </strong>beauftragen. Der <strong>Rechtsanwalt </strong>wird nur immer für<strong><span style="text-decoration: underline;"> eine Partei </span></strong>tätig, niemals für beide (ansonsten <em>Interessenkollision</em>). Anders wäre die <strong>Antwort </strong>auf die Frage, ob für die <strong>Scheidung </strong>insgesamt nur einer einen <em>Rechtsanwalt </em>braucht. Dies ist möglich, wenn der andere keinen eigenen <em>Scheidungsantrag </em>stellen will.</p>
<p><a href="http://www.anwalt-berlin-blog.de?goto=f93eebe7d922994c1ec2cec294b8ca48"title="Rechtsanwalt Familienrecht Berlin"  rel="nofollow">Rechtsanwalt  A. Martin &#8211; Berlin &#8211; Scheidung &#8211; Familienrecht</a></p>
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		<item>
		<title>Scheidung ohne Anwalt?</title>
		<link>http://www.anwalt-berlin-blog.de/2009/06/scheidung-ohne-anwalt-prozesskostenhilfe/</link>
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		<pubDate>Thu, 04 Jun 2009 08:22:19 +0000</pubDate>
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		</div>
<p><strong>Scheidung ohne Anwalt?</strong></p>
<p>Kann man sich ohne <strong>Rechtsanwalt </strong>scheiden lassen? Diese Frage stellen sich viele Leser, die sich derzeit in <strong>Trennung </strong>von ihrem Ehepartner befinden.</p>
<p>Hier schon einmal die <strong>Antwort </strong>vorweg:</p>
<p>In Deutschland geht die <strong>Scheidung </strong>vor dem <strong>Familiengericht </strong>nicht ohne das wenigstens eine Seite einen <strong>Rechtsanwalt </strong>hat. Eine <strong>Scheidung </strong>z.B. vor dem <strong>Notar </strong>gibt es in Deutschland (noch) nicht.</p>
<p>Der Hintergrund der Frage ist meist die <span style="text-decoration: underline;">Angst vor einer starken Kostenbelastung</span>. Die <strong>Finanzierung der Scheidung</strong> geht nicht über eine <strong>Rechtsschutzversicherung</strong>, diese zahlt höchstens die <strong>Erstberatung </strong>in einer Familiensache.</p>
<p>Richtig ist, dass eine <strong>Scheidung </strong>teuer werden kann, zumindest dann, wenn beide <strong>Eheleute </strong>gut verdienen. Aber in diesem Fall wäre es völlig falsch beim <strong>Antwalt </strong>sparen zu wollen. Wenn nämlich beide <strong>Ehepartner </strong>gut verdienen, sind diverse <strong>Scheidungsfolgen</strong>, wie Zugewinn, Hausratsaufteilung,Kindesunterhalt und Trennungsunterhalt zu prüfen. </p>
<p>Bei <em>schlechten finanziellen Verhältnissen</em> besteht aber die Möglichkeit, dass <strong>Prozesskostenhilfe </strong>gewährt wird. In diesem Fall läuft die <strong>Scheidung </strong>meistens darauf hinaus, dass diese völlig <strong>kostenlos </strong>ist. Der beauftragte <strong>Anwalt </strong>bekommt sein<strong> Geld von der Staatskasse</strong>.</p>
<p><a href="http://www.anwalt-berlin-blog.de?goto=0cecfec4c2cc1806589a6556edfbdc3c"title="Rechtsanwalt Scheidung Berlin"  rel="nofollow">Rechtsanwalt A. Martin &#8211; Scheidung Berlin</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Wie läuft eine Scheidung z.B. in Berlin ab?</title>
		<link>http://www.anwalt-berlin-blog.de/2009/05/wie-laeuft-eine-scheidung-ab-zum-beispiel-in-berlin/</link>
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		<pubDate>Sat, 30 May 2009 15:59:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie läuft eine Scheidung z.B. in Berlin ab?]]></description>
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<p><strong>Wie läuft eine Scheidung ab?</strong></p>
<p>Wer sich <em>scheiden lassen</em> will, möchte wissen, wie die <strong>Scheidung </strong>abläuft. In folgenden Schritten lässt man sich scheiden:</p>
<p><strong>1. Trennung</strong></p>
<p><strong>Ohne Trennung keine Scheidung!</strong> Vorsicht bei <strong>Trennung </strong>in der gleichen <strong>Wohnung</strong>. Dies klappt meistens nicht, da die <strong>Rechtsprechung </strong>eine <strong>Trennung von &#8220;Tische und Bett&#8221; </strong>fordert. Wer Einkäufe zusammen erledigt und die <strong>Wäsche </strong>mitwäscht, lebt nach der <strong>Rechtsprechung </strong>nicht getrennt. Die <strong>Trennung </strong>muss wenigstens <strong><span style="text-decoration: underline;">ein Jahr </span></strong>betragen. Dann kann man sich mit <em>Zustimmung </em>des anderen <strong>Ehepartners </strong>scheiden lassen.</p>
<p><strong>2. Zustimmung zur Scheidung</strong></p>
<p>Vor <strong>Einreichung des Scheidungsantrages</strong> sollte man den anderen <strong>Ehepartner </strong>nach der <strong>Zustimmung </strong>fragen. Stimmt diese nicht zu, kann zwar auch schon <strong>nach einem Jahr der Trennung eine Scheidung </strong>möglich sein, diese ist allerdings viel schwieriger durchzusetzen.</p>
<p>3.<strong> Klärung der Scheidungsfolgen</strong></p>
<p>Die <strong>Scheidung </strong>heißt nur <strong>Aufhebung der Ehe</strong>. Neben der <strong>Aufhebung </strong>der Ehe nur noch <strong>von Amts wegen</strong> über den <strong>Versorgungsausgleich </strong>entschieden. Über die anderen <strong>Scheidungsfolgen </strong>(Unterhalt,Hausrat,Sorge,Umgang,Zugewinn etc.) wird nur auf <strong>Antrag </strong>entschieden.</p>
<p>Das <strong>Gericht </strong>fragt aber nach, ob man sich über die anderen <strong>Scheidungsfolgen </strong><em><span style="text-decoration: underline;">geeinigt </span></em>hat, auf jeden Fall, wenn <em>minderjährige Kinder</em> vorhaden sind (Titel für Unterhalt). Daher macht es auf jeden Fall Sinn, wenn die Eheleute sich über die anderen Folgen schon geeinigt haben, bevor der <strong>Scheidungstermin </strong>durchgeführt wird. Dies ist <span style="text-decoration: underline;">keine Voraussetzung</span> der Scheidung, aber <strong>zweckmäßig</strong>, auch wenn sich dies natürlich nicht in jedem Fall realisieren läßt.</p>
<p>3. <strong>Scheidungsantrag</strong></p>
<p>Ein <strong>Scheidungsantrag </strong>muss eingereicht werden. Dies geht nur über einen <strong>Rechtsanwalt (</strong>Rechtsanwalt Familienrecht Berlin). Der <strong>Antrag </strong>muss beim <strong>Familiengericht </strong>eingehen. In <strong>Berlin </strong>z.B. gi3 Familiengerichbt es te. Der Normalfall ist aber, dass es an jedem <strong>Amtsgericht ein Familiengericht</strong> gibt.</p>
<p>4. <strong>Versorgungsausgleichsunterlagen</strong></p>
<p>Das <strong>Familiengericht </strong>schickt dann an jede Partei einen <strong>Fragebogen </strong>zum <strong>Versorgungsausgleich</strong>. Dort muss jeder Ehegatte z.B. eintragen, wo er , wie lange gearbeitet hat und bei welchem <strong>Rentenversicherungsträger </strong>er versichert war. Die Fragebögen gehen dann im Original zurück an das Gericht.</p>
<p>5. <strong>Versorgungsausgleich zum 2.</strong></p>
<p>Das <strong>Gericht </strong>schreibt dann die <strong>Rentenversicherungsträger </strong>(z.B. LVA) an und bitte um Berechnung der <strong>Rentenanwartschaften</strong>. Dies dauert ungefähr 2 bis 3 Monate oder sogar noch länger. </p>
<p><strong>6. Scheidungstermin</strong></p>
<p>Irgendwann sind dann die <strong>Auskünfte </strong>der <strong>Rentenversicherer </strong>da und diese schickt das Gericht dann an die <strong>Ehepartner </strong>mit der Bitte um Überprüfung. Meistens wird gleichzeit an Termin für die <strong>Ehescheidung </strong>mit einer Vorlaufzeit von 2 Monaten anberaumt.</p>
<p><strong>7. Scheidungstermin</strong></p>
<p>Beim <strong>Scheidungstermin </strong>muss wenigstens eine Seite <strong>anwaltlich </strong>vertreten sein. Der Termin dauert ungefähr 15 Minuten. Das <strong>Gericht </strong>fragt nur, ob man sich scheiden lassen will und wie lange man schon getrennt lebt. Dann wird meistens noch gefragt, ob die anderen <strong>Scheidungsfolgen </strong>bereits geklärt sind. Auf keinen erörtert das Gericht, wer an der Scheidung Schuld war;dies spielt nach deuschem Recht keine Rolle. </p>
<p>Weiter wird dann der <strong>Versorgungsausgleich </strong>erörtert. Das Gericht fragt meist auch, ob die Parteien wissen was ein <strong>Versorgungsauslgeich </strong>(Ausgleich der Renteanwartschaften) ist. Die zu übertragenen <strong>Anwartschaften </strong>werden vom Gericht ausgerechnet.</p>
<p>Sodann wird meist das <strong>Scheidungsurteil </strong>verkündet. Bis zur Verkündung ist die Sitzung nicht öffentlich.</p>
<p>Wenn kein Verzicht auf Rechtsmittel und <strong>Anschlussrechtsmittel </strong>erklärt wird, wird die Scheidung nach Ablauf der Berufungsfrist (1 Monat ab Zustellung) wirksam. Ein <strong>Rechtsmittelverzicht </strong>kann nur erklärt werden, wenn beide Seiten einen Anwalt haben, der natürlich anwesend sein muss.</p>
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		<title>Scheidung in Berlin &#8211; wie lange dauert das Scheidungsverfahren?</title>
		<link>http://www.anwalt-berlin-blog.de/2009/05/scheidung-berlin-wie-lange-dauert-das-scheidungsverfahren-anwalt-scheidung-berlin/</link>
		<comments>http://www.anwalt-berlin-blog.de/2009/05/scheidung-berlin-wie-lange-dauert-das-scheidungsverfahren-anwalt-scheidung-berlin/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 25 May 2009 07:33:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Anwalt Scheidung Marzahn]]></category>
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		<category><![CDATA[Scheidung]]></category>
		<category><![CDATA[1 Jahr voneinander getrennt leben]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Beitrag handelt über die Dauer und den Ablauf des Scheidungsverfahrens in Berlin.]]></description>
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<p><strong><span style="color: #0000ff;">Scheidung in Berlin &#8211; wie lange dauert das Scheidungsverfahren?</span></strong></p>
<p>Viele Berliner fragen sich wie lange wohl eine <strong>Scheidung in Berlin</strong> dauert. </p>
<p><strong><span style="color: #0000ff;">1. Ablauf der Scheidung in Berlin</span></strong></p>
<p>Wenn die <strong>Eheleute in Berlin</strong> länger als <strong>1 Jahr voneinander getrennt leben</strong>, dann können diese &#8211; sofern beide sich <strong>scheiden </strong>lassen wollen &#8211; den <strong>Scheidungsantrag </strong>beim <strong>Familiengericht </strong>einreichen. Wichtig ist, dass nicht &#8211; so ist dies in den meisten Bundesländern &#8211; in Berlin das jeweilige <strong>Amtsgericht </strong>für die <strong>Scheidung </strong>zuständig ist, sondern dass es in <strong>Berlin </strong>grundsätzlich nur 3 <strong>Familiengericht </strong>gibt.</p>
<p>Dies sind</p>
<ul>
<li>für die <strong>Bezirke  Mitte, Pankow/Weißensee, Tiergarten und Wedding</strong> ist das <strong><span style="text-decoration: underline;">Familiengericht Pankow/Weißensee </span></strong></li>
<li>für die übrigen <strong>Bezirke  Charlottenburg, Hohenschönhausen, Köpenick, Lichtenberg, Neukölln, Schöneberg, Spandau und Tempelhof-Kreuzberg</strong> ist das <strong><span style="text-decoration: underline;">Familiengericht Tempelhof-Kreuzberg</span></strong></li>
<li>das <strong><span style="text-decoration: underline;">Familiengericht Schöneber</span></strong><strong>g</strong> ist für <strong>Familiensachen bei fehlendem inländischen Wohnsitz</strong> zuständig</li>
</ul>
<p>Das <strong>Familiengericht </strong>holt zunächst die <strong>Versorgungsausgleichsauskünfte </strong>ein. Hierfür müssen die <strong>Eheleute </strong>zunächst einen Fragebogen ausfüllen, die das <strong>Gericht </strong>übersendet.</p>
<p>Wenn die Auskünfte vorliegen, bestimmt das <strong>Gericht </strong>einen Termin für die <strong>Ehescheidung</strong>. Dies dauert ungefähr 6 Monate (vom Antrag an gerechnet).</p>
<p>Das <strong>Gericht </strong>fragt, ob sich beide scheiden lassen wollen und wie lange dies getrennt leben. Dann werden die <em>Scheidungsfolgen </em>ggfs. noch angesprochen. Wenn aber keine <strong>Anträge </strong>hierzu gestellt wurden, bleibt es bei der Erörterung. Danach bespricht das Gericht den <strong>Versorgungsausgleich</strong>. </p>
<p>Die <strong>Scheidung im Termin </strong>dauert ungefähr 10 bis 15 Minuten. Wenn beide Seiten durch einen <strong>Anwalt </strong>vertreten sind, wird das <strong>Scheidungsurteil </strong>bei <strong>Rechtskraftverzicht </strong>sofort rechtskräftig.</p>
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		<title>Scheidung vor dem Notar?</title>
		<link>http://www.anwalt-berlin-blog.de/2009/05/scheidung-vor-dem-notar/</link>
		<comments>http://www.anwalt-berlin-blog.de/2009/05/scheidung-vor-dem-notar/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 24 May 2009 08:00:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[Ehescheidung]]></category>
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		<category><![CDATA[Zugewinn]]></category>

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		<description><![CDATA[Scheidung vor dem Notar?]]></description>
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		</div>
<p><strong>Scheidung vor dem Notar?</strong></p>
<p>Viele Mandanten fragen sich, ob eine <strong>Ehescheidung </strong>mittlerweile auch vor einem <strong>Notar </strong>durchgeführt werden kann. Darüber wurde ja immer wieder in der <strong>Presse </strong>berichtet. Geht dies nun bereits?</p>
<p>Die <strong>Politik </strong>versucht natürlich eine solche <strong>Scheidung </strong>zu ermöglichen. Der Grund dafür ist schnell gefunden, es geht um die <strong>Einsparung von Kosten</strong> (Entlastung der <em>Familiengerichte</em>). Eine Scheidung vor dem Notar ist in Deutschland aber immer noch nicht möglich. Die entsprechenden Gesetzesvorhaben sind biser -aufgrund des starken Widerstandes &#8211; gescheitert.</p>
<p>Eine solche Scheidung würde auch &#8211; meiner Ansicht nach &#8211; kaum Sinn machen. Die <strong>Eheleute </strong>würden sich im Vorfeld kaum informieren und keinen <strong>anwaltlichen Beistand</strong> beauftragen. Nur dieser kann parteilich über die einzelnen <strong>Scheidungsfolgen </strong>aufklären. Der <strong>Notar </strong>muss letztendlich immer unparteiisch sein, was auch ein <strong>Nachteil </strong>sein kann, zumindest für den <strong>Ehepartner </strong>der Ansprüche hat.</p>
<p>Bei der <strong>Ehescheidung </strong>ist zu beachten, dass viele <strong>Scheidungsfolgen</strong>, wie</p>
<ul>
<li>Trennungsunterhalt (eigentlich eine Trennungsfolge)</li>
<li>Ehegattenunterhalt</li>
<li>Sorgerecht</li>
<li>Umgangsrecht</li>
<li>Hausratsaufteilung</li>
<li>Zugewinn</li>
<li>Kindesunterhalt</li>
<li>Versorgungsausgleich</li>
</ul>
<p>zu beachten sind. Hier müssen sich die <strong>Eheleute </strong>vorher informieren, um keine Nachteile zu erleiden.</p>
<p><strong>Von daher ist eine Scheidung vor dem Notar &#8211; <span style="text-decoration: underline;">zu Recht </span>- in Deutschland immer noch nicht möglich.</strong></p>
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